KRITIKER-STIMMEN zu Horst Samsons Gedichten:

 

,,Unablässig entstehen Parabeln und Metaphern, Bilder und Gleichnisse einer gefährdeten Existenz. Auch seine spezifischen Tonlagen - vom Paradoxen bis zum Absurden, vom Ironischen bis zum Sarkastischen - lassen sich als individuelle Antworten auf bestehende Verhältnisse dechiffrieren, ein Autor, der sich über sein Dasein skrupulös Rechenschaft gibt. Mehr läßt sich von Literatur nicht verlangen.” (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

,,Zwei der Teilnehmer (Anm.: am Meraner Lyrikwettbewerb 1998) bildeten eine rühmliche Ausnahme: Walle Sayer ... und der Rumäniendeutsche Horst Samson, der in einer gelungenen Adaption von Brechts ,Erinnerung an die Marie A.´ Liebe als Enklave und Widerstand gegen die politische Gewalt transparent machte. Auch handwerklich wussten Samsons Gedichte zu gefallen: Aussagestark, engagiert und klar, erlangten sie durch die Verwendung von Enjambements zugleich eine schwebende Vieldeutigkeit. Der ,hohe, ernste Ton’, den Beatrice von Matt an den Gedichten des 1987 aus dem Banat Emigrierten rühmte...” (Neue Zürcher Zeitung).

,,Schöne, strenge, subjektive Gedichte\" (Frankfurter Rundschau).

Samsons Gedichte ,,verschlüsseln in epigrammatisch knappen, surrealen Bildern die schicksalhaften Verhäng nisse des Emigranten” (Linzer Kulturblätter).

,,Beklemmende Verse... als der Friedhofsstille hinter der Sprache paradox abgetrotzte Revolte” (Basler Zeitung).

,,Dunkle Texte. Große Dichte.” (Rheinpfalz Zeitung).

,, ,Mein Leben ist eine Verkettung von Verlusten´; ,Eine Flucht beginnt irgendwann, hört aber nie auf´ und ,Sprache ist meine Heimat geworden!´, sind Aussagen von Horst Samson... Allein schon in diesen knappen Sätzen spiegelt sich das Schicksal einer ganzen Schriftstellergeneration, die vor allem im letzten Jahrzehnt der kommunistischen Diktatur in besonderer Weise von den politischen Zuständen in Rumänien betroffen war.” (Banater Post).

,,Samsons Lyrik besticht durch ihre Hermetik und eine Tiefe der Aussage, wie man sie hierzulande von Lyrik im allgemeinen nicht kennt.” (Hanauer Anzeiger).

,,Seine Gedichte strahlen die Kälte aus, die langsam das Land durchkroch, die Minderheiten und regimekritische Stimmen einfror oder zur Emigration zwang.\" (Saarbrücker Zeitung).

,,Erbarmungslos entblättert Samson die Zeit wie eine Zwiebel und faßt den Kern in nackte Worte.\" (Frankfurter Neue Presse).

,,Samson arbeitet mit der Sprache, spielt mit den Worten, schmeckt sie ab und setzt sie um, ohne sich in beliebige Spielereien zu verlieren. Es geht ihm um die Wahrhaftigkeit des Wortes.\" (Wetterauer Zeitung).

,,Sehr ausdrucksstark.\" (Wetzlarer Neue Zeitung).

 
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